Marzo 1915

La Guerra in Galizia e la presa della fortezza di Przemysl

Di Alessandro Salvador

"One cannot help feeling that that there is much disgraceful in the surrender of this fortress, […], an impression heightened by the behavior of the Austrian officers, an air of complete indifference an utter lack of all national pride or even shame, […], as regards their men. All this is borne out by their behavior in the field."

(F. Nielson, Capt. 10 British Royal Hussars)

 

Il 22 marzo del 1915 117.000 soldati austriaci si arresero alle forze russe dopo aver resistito per 133 giorni all’interno della fortezza di Przemysl, in Galizia, in quello che è stato il più lungo assedio della Grande Guerra. Erano gli ultimi sopravvissuti di un contingente di 127.000 uomini e 18.000 civili.

L’assedio fu la conseguenza delle operazioni militari intraprese dalle forze austriache diversi mesi prima, durante l’estate del 1914, nel tentativo di attaccare la Polonia russa da Sud.

Allo scoppio del conflitto, il capo di stato maggiore austriaco feldmaresciallo Franz Conrad von Hötzendorf inviò tre corpi d’armata nella Galizia settentrionale. Gli austriaci riuscirono ad avanzare su un fronte di 320 km ottenendo importanti vittorie a Kraśnik e a Zamosc Komarów, grazie alle truppe guidate rispettivamente dai generali Victor Dankl e Moritz von Auffenberg.

Non andava altrettanto bene sul versante meridionale del fronte, dove due corpi d’armata russi riuscirono a respingere la terza armata austriaca, ritiratasi presso la fortezza di Lwow e definitivamente sconfitta a Rova Russkaja. Con l’arrivo di nuove truppe russe da Nord, gli austroungarici furono costretti ad una ritirata di 160 km perdendo così buona parte della Galizia entro gli inizi di ottobre del 1914. Le forze austriache furono costrette a riparare sui Carpazi e la fortezza di Przemysl, nei pressi del fiume San, divenne l’ultimo baluardo di difesa contro l’avanzata zarista. Accerchiata dall’esercito russo che cercava di incalzare gli austroungarici nei Carpazi, la fortezza si trovò, di fatto, per molto tempo oltre le linee nemiche.

Il 24 settembre del 1914 vi fu il primo tentativo di assalto alla fortezza da parte della III armata russa guidata dal generale Radko Dimitriev che, pur conscio di non avere sufficiente artiglieria, ordinò un attacco frontale. Dopo tre giorni e 40.000 caduti da parte russa, l’assedio fu rotto grazie ad un offensiva congiunta dei tedeschi guidati da Paul von Hindenburg, che attaccarono Varsavia, e degli austro-ungarici agli ordini dal generale Svetozar Boroević von Bojna, che riuscì a raggiungere la fortezza e a respingere Dimitriev oltre la linea del San. La temporanea rottura dell’assedio consentì l’evacuazione dei civili, ma già alla fine di ottobre Hindenburg fu sconfitto nella battaglia della Vistola e dovette ritirarsi, seguito da Boroević. L’arretramento consentì ai russi, guidati questa volta da Andrei Nikolaevich Selivanov, di tornare ad assediare la fortezza l’11 novembre 1914. Selivanov non ripeté gli errori del suo predecessore: evitando ogni attacco frontale attese che il nemico fosse stremato dall’accerchiamento per colpirlo con i nuovi reparti di artiglieria che giungevano dalle retrovie.

L’assedio fu lunghissimo e intervallato da tentativi degli austriaci di rifornire e assistere gli assediati. Alla fine di febbraio Hötzendorf comunicò a Hermann Kusmanek von Burgneustätten, a capo della guarnigione della fortezza, che non sarebbero stati fatti ulteriori tentativi di rompere l’assedio. Il 13 marzo i russi aggirarono le difese a Nord delle fortificazioni dando il via ad un attacco appoggiato da un martellante fuoco di artiglieria. Kusmanek tentò di prendere tempo nel tentativo di distruggere tutto ciò che il nemico avrebbe potuto riutilizzare. Il 19 marzo ordinò un contrattacco che non riuscì tuttavia a fare breccia tra le linee nemiche, costringendo la fortezza alla resa il 22 marzo 1915. Alla fine dell’assedio caddero nelle mani dei russi 9 generali, 93 ufficiali anziani e 2500 ufficiali. Przemysl rappresentava una metafora dell’Impero austro-ungarico: vi combatterono fianco a fianco austriaci, ebrei e polacchi che ricevevano ordini del giorno tradotti in 15 lingue. Anche se non seguì la temuta offensiva russa contro l’Ungheria, la perdita della fortezza pesò come un macigno sul morale delle truppe austroungariche. Riconquistata dai tedeschi nell’estate del 1915, la fortezza rimase in loro mano fino alla fine della guerra.

Kriegsnagelungen –Wohltätigkeit im Hinterland und Formen spezifisch deutscher Kriegskultur

By Gunda Barth-Scalmani

 

Am 6. März 1915 fand am Schwarzenbergplatz in Wien vor dem Militärkasino die erste Kriegsnagelung im deutschsprachigen Raum statt: Erzherzog Leopold Salvator (1863-1931) schlug stellvertretend für Kaiser Franz Joseph (1830-1916) einen goldenen Nagel in die übermannsgroße Figur eines wehrhaften Ritters aus Lindenholz. Nach ihm nahmen der deutsche und der türkische Botschafter den Hammer zur Hand. In den folgenden Tagen, Wochen und Monaten konnte jede/r gegen ein Entgelt von einer Krone einen eisernen Nagel ins Holz treiben. Schulklassen und Vereine pilgerten zur Figur. Durch diese Aktion sollte Geld für die Angehörigen von Soldaten gesammelt werden. Die Idee für diese öffentlich wirksame Aufbringung von Spenden ging auf Theodor Graf Hartig (1869-1915) zurück, einen Mitarbeiter der Zentralkanzlei des Witwen- und Waisenholfsfonds. Dabei war wohl der frühneuzeitliche „Stock im Eisen“ in Wien Pate gestanden, der damals wie heute noch sichtbar am Stock-im-Eisen Platz Nr. 3, Ecke Kärnterstraße und Graben ist, und in dem – der Überlieferung nach - durchziehende Handwerksgesellen sich mit einem Nagel verewigt hatten.

Derartige Nagelungen wurden im gesamten deutschen Sprachraum im Verlauf des Jahres 1915 und 1916 zu einem medialen Phänomen, sodass man mit heutigen Begriffen sogar von einem Hype kriegsbedingter Eventkultur sprechen könnte. Durch die Berichterstattung in überregionalen und regionalen Zeitungen wurden diese Nachrichten und Informationen über die eingegangenen Summen schnell verbreitet. Nach über einem halben Jahr Krieg mit einer steigenden Zahl von Gefallenen und einer abnehmenden Kriegseuphorie sahen die Proponenten dieser Kriegsnagelungen darin auch eine Möglichkeit, im Hinterland die Kriegsbegeisterung wieder anzufachen. Die Nagelungen waren nicht nur ein durchinszeniertes Geschehen, sondern die Berichte darüber samt Fotostrecken oder Zeichnungen in damaligen Printmedien spornten zu Nachahmungen an. In Österreich-Ungarn steigerten sich die Nagelungen bis zum Geburtstag des Kaisers am 18. August, an dem es insgesamt 29 Nagelungsaktionen gab. Im Deutschen Reich wurde der Höhepunkt im Oktober 1915 erreicht, der Geburtstag von Feldmarschall Paul von Hindenburg (1847-1934) am 2. Oktober und das 500jährige Jubiläum der Besitzergreifung der Hohenzollern in Brandenburg am 24. Oktober waren dafür verantwortlich. Stärker als im Habsburgerraum setzte sich die Entwicklung dort auch fort, am Geburtstag Kaiser Wilhelms (1859-1941), am 27. Jänner, fanden 42 Feierlichkeiten statt. In den Jahren 1917 und 1918 flaute diese kollektiv zelebrierte Spendeneuphorie allerdings fast gänzlich ab.

Das Beispiel der Kriegsnagelungen veranschaulicht die national und damit wohl mental unterschiedlich ausgeprägten Kriegskulturen. Denn die Benagelung von Objekten zwecks Spendenlukrierung war ein Phänomen des deutschsprachigen Raumes. Die Idee verbreitete sich nach dem Wiener Vorbild von Darmstadt aus im Deutschen Kaiserreich ab April 1914. Rund 1000 Nagelungen können heute auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland nachgewiesen werden. Die Nagelungen, die es in den deutschsprachigen Gebieten der Habsburgermonarchie gegeben hat, sind noch nicht vollständig erfasst. Es gab allerdings vereinzelt auch Nagelungen im verbündeten Ausland. So wurde etwa in Istambul am 13. April 1916 zur Erinnerung an den Seesieg in Gallipoli im Jahr zuvor ein „Mörser in Eisen“ zur Benagelung aufgestellt, den Karl von Škoda (1878-1929), Besitzer der gleichnamigen Maschinen- und Waffenfabrik, gespendet hatte. Aber auch im neutralen Ausland (Schweiz, Niederlande) und in den Siedlungsgebieten deutscher Auswanderer in Nord- und Südamerika wurde diese Form der Wohltätigkeitsengagements praktiziert. Wenn man die territorialen Veränderungen seit 1918 in Betracht zieht, gab es derartige Kriegsnagelungen in 24 verschiedenen Ländern. (BR Deutschland, Österreich, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien-Herzegowina, Rumänien, Bulgarien, Dänemark, Niederlande, Luxemburg, Frankreich, Lettland, Polen, Ukraine, Tükei, USA, Brasilien, Argentinien, Uruguay, Bolivien). Die Artefakte haben sich in vielen Fällen erhalten, stehen allerdings nur mehr selten an ihren ursprünglichen Aufstellungsorten.

Schaut man sich die Objekte der Benagelungen an, dann wird ein möglicher Grund für die Beliebtheit greifbar: neben der dem Mittelalter entlehnten Figur des Wehrmannes in eiserner Rüstung und Rittern gab es Figuren aus der germanischen Sagenwelt (z.B. Siegfried, Roland) sowie aus dem jeweiligen lokalen historischen Kontext (z.B. Heinrich der Löwe in Braunschweig, Karl der Große in Salzburg). Beliebt waren auch Wehrschilde in allen Größen, häufig in Deutschland das Eiserne Kreuz. Dieser militärische Verdienstorden, der seit den Befreiungskriegen unabhängig vom Stand des Ausgezeichneten vergeben wurde, war insbesonders nach 1870/71 zu einem Inbegriff militärischer Pflichterfüllung geworden. Stadtwappen oder symbolisch aufgeladene Tiergestalten (Bären, Adler) wurden ebenfalls gerne herangezogen. Alle diese Objekte bedienten sich im Fundus der Vergangenheit um in der Gegenwart des zweiten oder dritten Kriegsjahres das erhoffte Gemeinschaftsgefühl mit einer öffentlichen Handlung zu legitimieren. Die Nagelungen von Standbildern noch lebender Personen (wie etwa 1915 Alfred Tirpitz in Wilhelmshaven oder 1917 Hindenburg in Berlin) fielen aus diesem Schema heraus, sie stießen sogar im Inland schon bei Zeitgenossen auf Kritik.

Diese Kriegsnagelungen waren ein städtisches Phänomen. Es waren vor allem Angehörige der städtischen Bildungsschicht, die aufgrund des im Schulunterrichts vermittelten Wissens über die Mythen, Sagen und Gestalten der germanischen Vergangenheit und über die habsburgische oder hohenzollersche Dynastie emotional angesprochen wurden. Zugleich wurden dabei als nationalspezifisch aufgefasste Tugenden wie Treue oder Gemeinschaftsgefühl beschwören. Als Handlung einer Solidargemeinschaft wurden die Einweihung derartiger Nagelungen im öffentlichen Raum auch inszeniert, sie unterschieden sich nur wenig voneinander: Auf einem zentralen Platz oder nahe einer Kaserne unter einem hölzernen Pavillon stand das Objekt. In den Ansprachen von offiziellen Repräsentanten und örtlichen Honoratioren war die Rede vom „eisernen, geeinten Willen“, der in  „eisernen Zeiten“ von allen Opfer verlange und ihnen die Verpflichtung auferlege, für die Angehörigen der „Helden im Felde“ zu sorgen. Dann erfolgten die ersten Nagelungen im Beisein von „vaterländischen“ Vereinen, viel Schuljugend und vieler Frauen. Für jeden eingeschlagenen Nagel erhielten die Spender eine Karte, als Dokument und Erinnerung ihres Opferwillens bei einer patriotischen Pflichtübung. Finanziell waren die Aktionen recht erfolgreich, allerdings erreichten die gesammelten Gelder nicht immer die Witwen und Waisen von Soldaten, weil sie oft zunächst in Kriegsanleihen angelegt wurden. Sie ersetzten die staatlichen Fürsorgemaßnahmen nicht, die Spender und Spenderinnen waren im Gefühl verbunden, das Richtige für „unsere Männer“ draußen im Felde getan zu haben.

So stifteten die Nagelungen der städtischen Mittelschicht einen Sinn und ließen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen durch die mediale Nachbereitung als geeinte Gemeinschaft erleben. Doch mit der Dauer des Krieges und der damit einhergehenden Verschlechterung der Lebenssituation der Bevölkerung im Hinterlande verloren die Nagelungen ihre Funktion als Medium der öffentlich geteilten und erlebten Kriegsgesellschaft. Die österreichische Satirezeitung "Kikeriki" war dafür ein Seismograph. Sie prognostizierte schon am 7. Mai 1916 der Benagelung der Figur eines „Wucherers“ mehr Einnahmen als den verschiedenen Wehrmännern.  Rund zwei Jahre später, am 23. Juni 1918, hieß es unter der Überschrift „Neue Zugkraft“ resigniert: „Der Wehrmann in Eisen zieht nicht mehr. Wie wäre es, zur Schaffung neuer Einnahmequellen etwas andres an seine Stelle zu setzen, etwa – den Amtsschimmel in Eisen! Der wär´ im Nu beschlagen, vom Huf bis dorthin, wo er das Hirn haben sollte“.

Litteratur:

Eine Auflistung der bis dato bekannten Nagelungen nach Orten unter: http://www.kriegsnagelungen.de/

Susanne Brandt, Nagelfiguren. Nailing Patriotism in Germany 1914.18, in: Nicholas S. Saunders (Hg.), Matters of Conflict. Material Culture, Memory and the First World War, London/New York 2004, S. 62-71.

Stefan Eminger, “Der eisernen Zeit ein eisernes Denkmal!”. Kriegsnagelungen in Niederösterreich, in: Fern der Front. Mitten im Krieg, hg. von Achim Doppler, Stefan Eminger, Elisabeth Loinig, Weitra 2014.

Dietlinde Munzel-Everling, Kriegsnagelungen, Wiesbaden 2008.

http://www.munzel-everling.de/download/munzel_nagelfiguren.pdf

Hans-Christian Pust, Kriegsnagelungen in Österreich-Ungarn, Deutschland und darüber hinaus, in: S. 211-224.

Gerhard Schneider, In eiserner Zeit -Kriegswahrzeichen im Ersten Weltkrieg, Schwalbach/Ts. 2013.

Wartime Nailing - Fund Raising in the Interior and Specific Forms of German War Culture

By Gunda Barth-Scalmani

The first wartime nailing of statues in the German-speaking world took place outside the Officers Mess in Schwarzenbergplatz, Vienna on the 6th March, 1915: Archduke Leopold Salvator (1863-1931), acting on behalf of Kaiser Franz Joseph (1830-1916), drove a golden nail into the man-sized linden wood statue of a knight in armour. After him the German and Ottoman Ambassadors took up the hammer. In the following days, weeks and months, on payment of one Crown, anyone could drive an iron nail into the wood. Classes of schoolchildren and members of clubs made a pilgrimage to the statue. The aim was to raise funds for the dependants of members of the armed forces. The idea for this public collection of donations stemmed from Theodor Graf Hartig (1869-1915), who worked in the Central Registry of the Widows and Orphans Relief Fund. At the same time, the early modern "Iron Guardian" was raised in Vienna Pate, which can still be seen on Stock-im-Eisen Platz No. 3, at the junction of Kärnterstraße and Graben, and in which, according to tradition, craftsmen immortalised themselves with a nail.

These "nailings" became such a common phenomenon throughout the German-speaking world in 1915 and 1916, that in today's terms we could actually speak of the promotion of a wartime event culture. News and information on the amounts collected spread quickly as a result of reports published in the national and regional newspapers. After six months of war with an ever increasing number of fallen and decreasing euphoria for the war, the advocates of this wartime nailing recognised the possibility for re-igniting enthusiasm for the war in the interior of the country. Nailing was not only a staged event, but accounts of it together with photo galleries and drawings in the print media of the time brought about imitations. In Austria-Hungary, nailing increased to such an extent that by the time of the Emperor's birthday on 18th August, there were a total of 29 nailing sites. In the German Reich the highpoint was reached in October 1915, for which the birthday of Field Marshall Paul von Hindenburg (1847-1934) on 2nd October and the 500th anniversary of the Hohenzollern occupancy of Brandenburg on 24th October were largely responsible. Development there became stronger than in the Hapsburg area, with 42 celebrations in honour of the birthday of Kaiser Wilhelm (1859-1941) on 27th January. In 1917 and 1918 this collective euphoria for donations disappeared almost entirely.

The wartime nailing example illustrates the national and consequently the mentally different war cultures, because the nailing of objects for the purpose of raising donations was a phenomenon which occurred only in the German-speaking territories. The idea spread into the German Reich following the Vienna model from April 1914. About 1000 nailing sites can be found today within the territory of the Federal Republic of Germany. The nailing sites to be found in the German-speaking territories of the Hapsburg Empire have not yet been fully recorded. However, there were isolated nailing sites in allied countries. For example, on 13th April 1916 an "Iron Mortar" for nailing was raised in Istanbul in memory of the naval victory in Gallipoli the previous year, donated by Karl von Škoda (1878-1929), owner of the machinery and arms factory of the same name. And this form of fund raising activity was also practised in neutral countries (Switzerland, Holland) and in areas in North and South America where German emigrants had settled. If we take territorial changes since 1918 into account, there were such nailing sites in 24 different countries. (German Federal Republic, Austria, Hungary, Czech Republic, Slovakia, Slovenia, Croatia, Serbia, Bosnia and Herzegovina, Romania, Bulgaria, Denmark, Holland, Luxembourg, France, Latvia, Poland, Ukraine, Turkey, USA, Brazil, Argentina, Uruguay, Bolivia). In many cases these artefacts have been preserved, but rarely do they stand where they were originally erected.

The more we observe the objects of the nailing sites, the better we understand the reason for their popularity. Alongside statues of knights in armour from the Middle Ages, there were figures from German folklore (Siegfried and Roland, for example) as well as those to be found in their historical context (Henry the Lion in Brunswick, Charlemagne in Salzburg). Shields of all sizes were also popular, and in Germany the iron cross was very common. This military order of merit which since the wars of liberation had been awarded irrespective of the status of the recipient, became a byword for the fulfilment of military duty after 1870/71. City coats of arms and symbolically charged animal figures (bears, eagles) were also widely employed. Faced with the second and third year of the war, all these objects availed themselves of past resources in order to legitimise the hoped-for community spirit through public action. The nailing of still images of living persons (like Alfred Tirpitz in Wilhelmshaven in 1915 and Hindenburg in Berlin in 1917) were the odd ones out, as they came up against criticism from contemporaries at home.

Wartime nailing was an urban phenomenon. Above all, they were members of an urban educated class who responded emotionally to knowledge about myths, sagas and figures from the German past and to the Hapsburg and Hohenzollern dynasties that they had learnt about in school. Such qualities as loyalty and community spirit were simultaneously invoked as nationally construed virtues. As an act of solidarity the inauguration of such nailing sites was staged in public spaces, there was very little difference between them: The object stood in a central square or near a barracks under a wooden pavilion. Official representatives and local dignitaries spoke of a "united, iron will", which in these "iron times" demanded sacrifice of everyone and imposed on them an obligation to provide for the dependants of the "heroes in the field". Then came the first nailing ceremonies in the presence of "patriotic" associations, a large number of schoolchildren and women. For each nail driven in, the donor received a letter which was a document in memory of his or her will to make a sacrifice through a patriotic act of duty. These acts achieved great financial success, although the funds collected did not always reach the widows and orphans of members of the armed forces, as they were often required for paying off war debts. They did not replace state welfare measures, the donors were united in the feeling that they had done the right thing for "our men in the field".

Nailing endowed the urban middle classes with meaning and the media follow-up allowed the participants to feel like a united community. But as the war continued and with it the accompanying deterioration of living conditions for the population in the interior, nailing lost its function as a medium for the publicly shared and experienced war society. The Austrian satirical newspaper "Kikeriki" was an indicator of this. Already on the 7th May, 1916 they predicted more revenue from the nailing of the statue of a "usurer" than from those of soldiers.  About two years later, on 23rd June 1918, under the title "New Tractive Power" they were resigned to saying: "The iron soldier is no longer an attraction. To create new sources of income, how about replacing it with something like an iron red tape! He could be shoed right from the hoof to where his brain ought to be".

Publications:

"Eine Auflistung der bis dato bekannten Nagelungen nach Orten unter" (A list of known nailing sites by location): www.kriegsnagelungen.de

Susanne Brandt, "Nagelfiguren" (Nailing Statues). Nailing Patriotism in Germany 1914-18, edited by: Nicholas S. Saunders (Hg.), Matters of Conflict. Material Culture, Memory and the First World War, London/New York 2004, pages 62-71.

Stefan Eminger, “Der eisernen Zeit ein eisernes Denkmal!” (On the Iron Times of an Iron Monument). "Kriegsnagelungen in Niederösterreich" (Wartime nailing in Lower Austria), in: "Fern der Front. Mitten im Krieg" (Far from the Front. In the Middle of the War), edited by Achim Doppler, Stefan Eminger, Elisabeth Loinig, Weitra 2014.

Dietlinde Munzel-Everling, "Kriegsnagelungen" (Wartime Nailing), Wiesbaden 2008.

www.munzel-everling.de/download/munzel_nagelfiguren.pdf

Hans-Christian Pust, "Kriegsnagelungen in Österreich-Ungarn, Deutschland und darüber hinaus" (Wartime Nailing in Austria-Hungary, Germany and Beyond): Pages 211-224.

Gerhard Schneider, "In eiserner Zeit -Kriegswahrzeichen im Ersten Weltkrieg" (In Iron Times - Wartime Emblems During the First World War), Schwalbach am Taunus. 2013.